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Tag 5: Pfüati, Wiedersehen, Kollegentausch – Von Poznań nach Kattowice

Pfüati Poznań

Puh… Das „noch auf ein Bier in die Bar“ mit unseren neuen polnischen Freunden war – sagen wir mal – lang. Umso unbequemer war es, Mittwochmorgen aufzustehen. Vor uns lag außerdem eine etwa fünfstündige Fahrt nach Kattowice, worauf wohl niemand so richtig große Lust hatte. Aber was muss, das muss. Nach dem Frühstück nochmal schnell duschen und was ist: nur noch kaltes Wasser. Zumindest waren dann alle wach. So verließen wir Poznań (traurig!), machten noch einen kurzen Stop bei Lidl weil:

L.: „Wir brauchen mindestens 50.000 Liter Wasser“

M.: „NEIN! Wir brauchen MINDESTENS 30.000 Liter!“

Ooookay, das mit den Zahlen lief noch nicht so rund an diesem Vormittag, naja – wir brauchten Wasser, dringend! Daher kauften Wasser und Proviant für die Fahrt.

Wiedersehen in Wrocław

Witzigerweise führte unsere Route von Poznań nach Kattowice genau durch Wrocław (zu deutsch: Breslau) und ratet mal, wer genau an diesem Tag in Breslau spielte??? Richtig! Unsere Wikinger- äh neuen Freunde aus Island. Also machten wir auf halber Strecke einen kurzen Stop, sagten nochmal Hallo (und leider auch schnell wieder Tschüss), aßen unser Baguette mit Dips und Salat und dann ging es auch schon weiter. Autobahn, Autobahn, Autobahn… Sorry, dass es nicht mehr zu erzählen gibt (außer, dass es tierisch warm war), aber zumindest ein kleiner visueller Eindruck von der Fahrt:

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Kollegentausch in Kattowice

Wer ganz aufmerksam hin sieht, dem fällt vielleicht auf, dass auf dem obigen Bild einer fehlt. Jo, wir haben Jannis vergessen, der wollte in Posen bleiben… In Wahrheit ist er natürlich zurück nach Hannover gefahren (um acht Uhr morgens mit dem Zug) und wir werden in Kattowice Thomas einsammeln, der dann für die nächsten paar Tage für den Ton verantwortlich sein wird. Nachdem wir also in Kattowice ankamen (auch eine sehr sehr schöne Stadt!) haben wir versucht, Thomas zu finden. Nach nur drölf Mal im Kreis fahren und hin und her SMSen hat John ihn gefunden und mit zum Auto gebracht. Darauf hin machten wir uns auf die Suche nach dem Hostel und irgendwie ist es nicht ganz so einfach in polnischen Städten dem Navi hinterher zu fahren, weil auch dann sind wir wieder drei Mal im Kreis gefahren, um schließlich festzustellen, dass wir das Hostel einfach NIEMALS mit dem Auto erreichen können, da es in der Fußgängerzone liegt und dort nur Busse entlang fahren dürfen. Also haben wir einen nahe gelegenen Parkplatz gesucht, unsere Sachen gepackt und unsere neue Hostel“wohnung“ bezogen. Nach einer kurzen Erholungsphase gab es dann was zu Abendessen und John und Thomas zogen nochmal los – zu einer Jam-Session, bei der John (Zitat von T. aus WhatsApp) „ordentlich abgerissen“ hat als er sich ans Schlagzeug gesetzt hat. Wir werden sehen, was Kattowice die nächsten Tage noch so zu bieten hat…

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