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Tag 12: Mistwetter in Maastricht

Ihr wisst ja, was man über die deutsche Pünktlichkeit sagt, oder? Wir glauben, dass die Holländer uns geschlagen haben. Warum? Weil im Hostel Frühstück bis 9.30 Uhr angesagt war, Check-Out um 10.00 Uhr war. Mit nur einer Dusche im Zimmer dauert es natürlich immer eine Zeit, bis alle frisch sind und so schaffte es ein Teil von uns auch noch rechtzeitig zum Frühstück, das wirklich pünktlich auf die Minute um 9.30 Uhr hinter einem Rolltor verschwand. Zum Glück haben sie was für den Rest der Truppe gebunkert, so dass alle zumindest einen Happen essen konnten. Im Anschluss brachten wir unsere Sachen wieder zum Auto und machten uns auf den Weg in die Innenstadt.

Welcome HOME in Maastricht

Da unsere Genehmigung für Straßenmusik leider für den vorigen Tag war, mussten wir uns erstmal darum kümmern. So machte sich ein Teil auf, die Genehmigung aktualisieren zu lassen.

Als das geschafft war, kehrten wir zum Auto zurück, um das Equipment und die Gitarre zu holen. Aufgrund ihrer Erkältung blieb Christine im Auto zurück, was sich später sogar noch als nützlich herausstellen sollte. Die Straßenmusikcrew zog also wieder gen Innenstadt, Lena machte ein paar Schnittbilder und was passiert natürlich auf der Suche nach einem guten Ort zum Spielen? Richtig. Ein Gewitter. Es donnert einige Male und dann goss es wie aus Eimern. Darum telefonierten sie kurz mit Christine, die ja eigentlich im Auto schlafen wollte, und vereinbarten einen Abholort. Nachdem alle einigermaßen durchnässt ins Auto eingestiegen sind (schließlich wurden Jacken und alles verfügbare zum Regenschutz für das Equipment umfunktioniert) machten wir uns aufgrund des Trinkwassermangels nochmal auf die Suche nach einem Supermarkt, den wir nach ein paar Minuten auch gefunden haben. Als wir den Einkauf beendet hatten, strahlte wieder die Sonne vom Himmel. Das muss genutzt werden – zumindest noch für ein bisschen Promo und Schnittbilder, also zog ein Teil wieder los, um vor der Passage und der Brücke Aufnahmen zu machen. Und was passiert? Es fängt wieder an zu regnen. Irgendwer da oben scheint uns nicht zu mögen… Also wieder Crew und Sachen ins Auto und wir machten uns einigermaßen enttäuscht ob des Wetters auf in Richtung Gent.

Nach drei Stunden inklusive Stau erreichten wir dann unsere letzte Station. Und wie immer war der direkte Weg zum Hostel durch Brückenbauarbeiten versperrt und wir fuhren mal wieder ein paar Mal im Kreis. Schließlich erreichten wir das superschöne Hostel, fanden einen Parkplatz direkt davor und bezogen unsere Zimmer. Wir waren alle ganz schön kaputt, also gingen wir zeitig schlafen, damit zumindest der nächste und letzte Tag der Tour nochmal etwas musikalischer werden kann.

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